Geschichte

Guldental ein junges altes Dorf
Die Ortsgemeinde Guldental ist im Zuge der Funktional- und Gebietsreform im Jahre 1969 durch die Zusammenlegung der ehemaligen selbstständigen Orte Heddesheim, mit dem Ortsteil Breitenfelser Hof, und Waldhilbersheim entstanden.

Bereits 1163 wurde des Besitz Hetdenesheim (Heddesheim) urkundlich erwähnt und war schon vor 700 Jahren eines der Großdörfer im heutigen Landkreis Bad Kreuznach. Unter französischer Herrschaft wurde Heddesheim im Jahre 1800 der Mairie Langenlonsheim zugeteilt.

Auch der heutige Ortsteil Waldhilbersheim hat ein hohes Alter. Bereits ab dem Jahre 1200 tritt die Bezeichnung des Ortes in Urkunden auf. Im Jahre 1800 kam der Ort zur Mairie (der späteren Bürgermeisterei) Windesheim und 1939 zum Amt Langenlonsheim.

So ist Guldental zur größten Weinbaugemeinde an der Nahe, mit 417 ha Weinbergsfläche, geworden. Auf 6 km Länge ziehen sich die Südlagen entlang des Guldenbaches. Früh schon datieren Beweise für den Weinbau is dieser Gegend.

Bekannte Persönlichkeiten
Am 02.10.1574 wurde Michael Elias von Obentraut in Heddesheim geboren, hier verbrachte er auch seine Kindheit und Jugendzeit. 1581 oder 1582 wurde sein Vater zum Kurpfälzischen Oberamtmann befördert, mit Sitz auf der Fustenburg (heutige Stromburg). Mit 18 Jahren begann seine militärische Laufbahn, bereits 1605 wurde er Rittmeister. Im 30-jährigen Krieg als Reitergeneral in Diensten des dänischen Königs in der Schlacht bei Seelze am 25.10.1625, westlich von Hannover, gefallen. Freund und Feind gaben ihm den Ehrentitel „Deutscher Michel“.

Gustav Pfarrius, genannt der Sänger des Nahetals, erblickte im Jahre 1800 in Heddesheim das Licht der Welt. Außer seinen zahlreichen Heimatgedichten schrieb er auch an den ersten gedruckten Fremdenführer für die Nahelandschaft.

Eine königliche Gemeinde
Schon sehr früh waren die Winzer der Gemeinde Guldental bemüht Qualitätsweine zu erzeugen. Fünf Naheweinköniginen wuchsen beim Guldentaler Wein auf. Mathilde Machwirth (1953/54) und Julia Klöckner (1995/96) trugen sogar die Krone der Deutschen Weinkönigin. Die Veredlung von Pfropfreben wurde in Guldental zur anerkannten Qualitätsarbeit entwickelt, die weithin ein ausgezeichneten Ruf hat.

Guldental – wie’s einmal war

Nach vielen, vielen Monaten, ja fast Jahren ist es soweit, der

Historischer Bildband mit einzigartigen Fotos aus über 100 Jahren ist gedruckt.

In ihm wird lokale Zeitgeschichte in Bildern wieder lebendig und auch jüngeren Menschen unmittelbar zugänglich.

Viele ältere, aber auch jüngere Mitbürger werden sich in diesem Buch wiederfinden. Zahlreiche Fotos lassen die bauliche Entwicklung noch erkennen.

Viele Leserinnen und Leser werden deshalb dieses Buch als Dokument über ihre Heimatgeschichte und Erinnerung an die eigene Vergangenheit schätzen.

Darüber hinaus ist dieses Buch ein ideales Geschenk für Freunde, Bekannte und Verwandte oder diejenigen, die heute weitab von der Heimat leben.

Das Buch kann im Gemeindebüro erworben werden.

Darüberhinaus ist eine Ortschronik vorhanden, die im Gemeindebüro erworben werden kann. Eine Neuauflage ist beabsichtigt.