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Geschichte

Guldental ein junges altes Dorf

Die Ortsgemeinde Guldental ist im Zuge der Funktional- und Gebietsreform im Jahre 1969 durch die Zusammenlegung der ehemaligen selbstständigen Orte Heddesheim, mit dem Ortsteil Breitenfelser Hof, und Waldhilbersheim entstanden.

Bereits 1163 wurde des Besitz Hetdenesheim (Heddesheim) urkundlich erwähnt und war schon vor 700 Jahren eines der Großdörfer im heutigen Landkreis Bad Kreuznach. Unter französischer Herrschaft wurde Heddesheim im Jahre 1800 der Mairie Langenlonsheim zugeteilt.

Auch der heutige Ortsteil Waldhilbersheim hat ein hohes Alter. Bereits ab dem Jahre 1200 tritt die Bezeichnung des Ortes in Urkunden auf. Im Jahre 1800 kam der Ort zur Mairie (der späteren Bürgermeisterei) Windesheim und 1939 zum Amt Langenlonsheim.

So ist Guldental zur größten Weinbaugemeinde an der Nahe, mit 417 ha Weinbergsfläche, geworden. Auf 6 km Länge ziehen sich die Südlagen entlang des Guldenbaches. Früh schon datieren Beweise für den Weinbau is dieser Gegend.

Bekannte Persönlichkeiten

In Heddesheim ist auch die Geburtsstädte des Michael von Obentraut, der es unter dem Ehrennamen "Deutscher Michel" zu legendärem Ruhm im Dreißigjährigen Krieg brachte. Stammsitz derer von Obentraut ist zwar die Fustenburg bei Stromberg, aber in Heddesheim besaßen sie große Ländereien und hatten ein festes Haus.

Gustav Pfarrius, genannt der Sänger des Nahetals, erblickte im Jahre 1800 in Heddesheim das Licht der Welt. Außer seinen zahlreichen Heimatgedichten schrieb er auch an den ersten gedruckten Fremdenführer für die Nahelandschaft.

Eine königliche Gemeinde

Schon sehr früh waren die Winzer der Gemeinde Guldental bemüht Qualitätsweine zu erzeugen. Fünf Naheweinköniginen wuchsen beim Guldentaler Wein auf. Mathilde Machwirth (1953/54) und Julia Klöckner (1995/96) trugen sogar die Krone der Deutschen Weinkönigin. Die Veredlung von Pfropfreben wurde in Guldental zur anerkannten Qualitätsarbeit entwickelt, die weithin ein ausgezeichneten Ruf hat.

Was wir Ihnen bieten

Für Besucher der Gemeinde bietet sich auch die Möglichkeit an Weinproben in den verschiedenen Weingütern (siehe Links) teilzunehmen sowie sich entlang des Weinlehrpfades über die hier angebauten Rebsorten zu informieren. Bei einer Rast in der am Weinlehrpfad gelegenen Grill- und Schutzhütte kann man den herrlichen Panoramablick über das Guldenbachtal genießen.
Neben vorzüglicher Gaststätten für Besucher steht für Campingfreunde auch ein Erholungs- und Freizeitzentrum mit 400 Stellplätzen für Wohnwagen, Zelte und Mobilheime zur Verfügung. Oberhalb des Campingplatzes befindet sich ein Feldbahn-Museum mit einer Rundstrecke für Kleinbahnen.

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